Die Eier-Jeckes
Ein wesentlicher Beitrag der deutschsprachigen Einwanderer war die Gruendung von “Mittelstands-Siedlungen”. In den Jahren 1933 bis 1949 schlossen sich Gruppen von Einwanderern, die in der alten Heimat Kaufleute, Akademiker oder Beamte gewesen waren, zusammen und bauten landwirtschaftliche Siedlungen. Jede Familie bekam ihren eigenen Bauernhof. Die Bearbeitung war Aufgabe der Familie, die Vermarktung die der Dorfverwaltung.
Trotz der Zweifel einiger Fachleute entschlossen sich die Siedler zum Anbau von Obst und Gemuese, zur Viehhaltung und vor allem zur Huehnerzucht. Es war fuer sie ein abenteuerlicher und schwieriger Existenzkampf . Fleiss, Hartnaeckigkeit und schliesslich Erfolg trugen diesen Bauern wider Willen den Spitznamen Eier-Jeckes ein, ein Ausdruck des Staunens und der Bewunderung. Im Laufe der Zeit veraenderten diese Siedlungen ihr Aussehen. Einige entwickelten sich zu begehrten Villenvororten fuer die Beschaeftigten in den nahen Grosstaedten.
http://www.jeckes.org/index.html


