Schulwesen und Erziehung im Blickpunkt
Antisemitismus und Hass auf Israel und die Juden in palästinensischen Schulbüchern
Lehrbücher die im palästinensischen Schulsystem verwandt werden (von der Grundschule bis zu weiterführenden Schulen) sind mit massiven Ausdrücken des Hasses gegen Israel durchsetzt; Israels Existenzberechtigung wird verneint. Die Bücher - die voll des Lobes für den bewaffneten Kampf gegen Israel sind - sind stark mit antisemitischem Gedankengut und antisemitischen Ausdrücken durchsetzt.
In diesen Büchern wird Israel als ein Land beschrieben, in denen "Verbrechergangs regieren" und ein Land, das "durch ein Verbrechen geboren wurde." Zionismus sei eine rassistische Bewegung, eine "Mikrobe".
Der Oslo-Friedensprozess wird von diesem Standpunkt aus als eine Möglichkeit beschrieben, "die palästinensische Befreiungsarmee in die entsprechenden Gebiete zubringen"; die Unterstützung für den Jihad, den Heiligen Krieg wird hervorgehoben.
Die Jugend in den Gebieten wird von Beginn an in einer Atmosphäre des religiös-fundamentalen Nationalismus erzogen in dem es über Israel und die Juden nichts Positives zu berichten gibt. Vielmehr wird zum Terrorismus gegen Israel und die Juden ermutigt und Gewalttaten gerechtfertigt.
Wurden in den vergangenen Jahren nur Schulbücher benutzt, die aus Jordanien und Ägypten stammen werden nunmehr auch eigene Bücher in Auftrag gegeben, gedruckt und verwendet.
Einige Beispiele des Hasses, bzw. der Geschichtsverfälschung:
Der jüdische Glaube wird (unter Bezug und Hinweis auf den Talmud) so dargestellt, daß Juden das Recht haben die "Heiden" zu betrügen
1969 hätten die Juden versucht, die Al-Aksa Moshe niederzubrennen um die moslemischen Gebäude zu zerstören.
Zionismus sei die Bedrohung für alle Araber. Alle Araber seien gezwungen, dagegen zu kämpfen. Anleitungen für die 10. und 12. Klasse erklären, dass Zionismus eine rassistische Bewegung sei, die ganz Palästina erobern wolle und seine arabischen Bewohner vertreiben wolle.
Der Heilige Krieg Jihad wird bereits ab der 2. Schulklasse gelehrt; kleine Kinder werden ermutigt, ihr Leben für den Heiligen Krieg zu opfern. Die Zeit für den Jihad, sei jetzt gekommen. Die Glorifizierung des "Steinewerfens" gegen die israelischen Gegner wird ausführlich beschrieben
Der Name "Israel" erscheint auf den Landkarten nicht; jüdische Städte werden nicht erwähnt. Tel Aviv wird z.B. in Jaffa umbenannt. Bücher der 5. Klasse nehmen Bezug auf die Notwendigkeit, daß man gegen Juden kämpfen müsse. 7. Klässler erfahren, daß das Jahr 1948 das Jahr des "großen Verbrechens" war, als der "Staat in dem die Gangs regierten" gebildet wurde der die arabischen Bewohner angriff, sie vertrieb und sei misshandelte.
In der 8. Klasse wird ein Lied über Jaffa gelehrt, daß man von der Diaspora und aus den Gefängnissen zurückkehren werde. Israel sei ein Land, das durch Imperialismus entstanden sei.
Israel wird auf regulären Landkarten nicht erwähnt, die gesamte Region trägt den Namen "Palästina". Ein Photo über die alte Küstenstadt Akko im Norden Israels trägt beispielsweise den Untertitel "Palästina ist unser Land"
Die palästinensischen Flüchtlingslager werden als Plätze beschrieben, die nur vorübergehend bewohnt werden, bis man wieder in seine Heimat ins israelische Kernland zurückgekehrt sei
Der Versuch in Koexistenz und Frieden mit dem jüdischen Nachbarn zu leben wird nicht erwähnt. Ein Interesse an der Normalisierung der Beziehungen zum jüdischen Staat findet keine Berücksichtigung in den palästinensischen Schulbüchern.
Einige praktische Beispiele:
Al-Mutalaa Wa-Al-Nussous Al-Ababia für die 8. Klasse
Seite 117: Zionismus ist eine Bedrohung für alle Araber und muß von jedem Araber bekämpft werden
Der Zionismus versucht ganz Jerusalem zu "übernehmen", will die Heiligen Stätten der Araber unter Kontrolle bringen und seine Herrschaft nach und nach über das Ganze Palästina ausdehnen. Anschließend ist die Eroberung von Jordanien, Syrien dem Libanon und dem Rest der arabischen Nationen geplant. Die arabischen Staaten sind aufgerufen, diese "zionistische Mikrobe" aus ihrem Gebiet auszureissen. Wenn die Araber diese Gefahr ignorieren und keine Gegenmaßnahmen ergreifen teilen sie das gleiche Schicksaal wie ihre palästinensischen Brüder.
Al-Mutalaa Wa-Al-Nussous Al-Ababia für die 8. Klasse
Seite 120:
"Mein Bruder, die Zeit für den Jihad und das Märtyrertum ist nun gekommen."
Lughatuna Al-Arabia für die 7. Klasse
Teil 2, Seite 17:
Das Jahr 1948 ist bekannt als das Jahr des "großen Verbrechens" als der Stadt, der durch "Gangs" gebildet wurde die arabischen Städte und Dörfer erobert hat und seine bisherigen Bewohner misshandelt hat. Ein Beispiel ist Deir Yassin.
Altarabia Alwanya für die 6. Klasse
Seite 15
Der Jihadkämpfer Iz a-Din al-Kassam
Karte der Westbank und des Gazastreifens
Die "Geographie von Palästina" (keine markierten Grenzen, Städte in der Westbank und im Gazastreifen werden genauso als eine regionale Einheit gezeigt wie Städte in Israel (z.B. Haiffa, Akko und Nazareth). Das ganze Gebiet wird als "Palästina" bezeichnet (auch jüdisches Kernland)
Hinweis: Diese Informationen wurden vom israelischen Aussenministerium zur Verfügung gestellt. Dort liegen auch die Rechte für diese unautorisierte Ausarbeitung/ Übersetzung.
Schlußbemerkung: So lange sich im palästinensischen Schulsystem keine grundlegenden Änderungen und Neuausrichtungen ergeben, den Hass und Unwahrheiten über Israel und den jüdischen Nachbarn aus den Lehreinheiten der Kinder herauszunehmen, wird leider weiterhin eine Saat gezüchtet, die weiter in Hass, Terror und Selbstmordattentäter aufgeht von letztlich missbrauchten kleinen Kindern aufgeht.
Somit haben - staatlich geduldete oder geförderte - Extremisten- und Terrororganisationen weiterhin ein leichtes Spiel für ihre Ziele des bewaffneten Kampf und Terrorismus "Nachwuchs zu rekrutieren".
Diese Lehrmittel stehen Hand in Hand mit der Förderung von Ausbildungscamps, in denen Kinder der Gebrauch von Waffen gegen den zionistischen Feind eingeimpft wird.
Unvorstellbar ist aber auch die Situation, daß diese Bücher des Hasses auch ihren Weg in jordanische und ägyptische Kinder finden.
Den verantwortlichen Politikern der EU und der deutschen Bundesregierung kann man nur wünschen, daß sie solche Ausfälle schlimmsten Antisemitismus nicht weiter mit Steuergeldern und Zahlungen unterstützt, die für friedensfördernde Maßnahmen und zur praktischen Hilfe von notleidenden Menschen in der Region eingesetzt werden könnten.
Es scheint so, als würde die Aussage der ehem. Ministerpräsidentin Israels Golda Meir traurige Realität:
"Wir werden erst Frieden mit den Palästinensern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben, als dass sie uns hassen."
Die Bedeutung der neuen palästinensischen Lehrbücher(Ein Vortrag im Rahmen eines Symposiums der Hebräischen Universität von Dr. Arnon Gross)
Im Jahre 2000 gaben die Palästinenser neue Lehrbücher heraus, die die alten Lehrbücher ersetzten, die von den jordanischen Behörden in der West Bank und den ägyptischen Behörden in Gaza vor dem Beginn der Friedensverhandlungen herausgegeben worden waren. Diese alten Bücher wurden auch während der israelischen Verwaltung in den Gebieten benutzt, nachdem die Anstoß erregenden anti-jüdischen und anti-israelischen Textstellen entfernt worden waren. Die palästinensische Autonomiebehörde (PA) zog jedoch diese geänderten Lehrbücher zurück und setzte die alten Lehrbücher mit ihren Anstoß erregenden Textstellen wieder ein. Nach Beschwerden seitens Israels, den Vereinigten Staaten und europäischer Länder (einschließlich der Parteien, die die PR-Aktivitäten im Erziehungsbereich finanzierten), behaupteten die Palästinenser, dass die Lehrbücher nicht von der PA, sondern von den ägyptischen und jordanischen Behörden herausgegeben wurden. Die Palästinenser erklärten, dass sie ihre eigenen Lehrbücher herausgeben und dann auch bereit wären, sich mit Beschwerden zu befassen, falls Textmaterial vorhanden wäre, das mit dem Friedensprozess unvereinbar wäre.
Die erste Reihe dieser Lehrbücher wird tatsächlich schon verwendet, einschließlich 14 Büchern für die Klassen 1 und 6. Im Vergleich zu den früheren Büchern, die noch für alle anderen Klassen im Einsatz sind, werden zwei Dinge klar:
i. Die stark anti-jüdischen Ausdrücke und der offene Aufruf für die Vernichtung Israels wurden entfernt.
ii. Das Daseinsrecht von Israel wird immer noch nicht erwähnt und es gibt keine Anerkennung Israels. Die Ungerechtigkeit gegenüber den Palästinensern infolge der Gründung Israels wird hervorgehoben. Auf den Frieden mit Israel wird nicht verwiesen. Welche Schlussfolgerungen können wir daraus ziehen?
Es gibt Personen, die sagen werden, dass es noch zu früh ist, um zu urteilen. Wir haben hier eine begrenzte Anzahl von Büchern aus einer neuen Reihe, die noch nicht vollständig ist. Man kann davon ausgehen, dass sich der Inhalt dieser Bücher ändern wird, insbesondere, wenn es politische Entwicklungen in der Region gibt, die zu einer Einigung zwischen Israel und den Palästinensern führen. Auf der anderen Seite kann man argumentieren, dass, wenn die neuen Bücher die wichtigen Entwicklungen in den israelisch-palästinensischen Beziehungen der letzten sieben Jahre nicht widerspiegeln, wir keine wesentlichen Veränderungen erwarten können, auch wenn eine Einigung erreicht wird.
Ich möchte jedoch diese Frage getrennt von den laufenden politischen Änderungen betrachten, so wichtig diese auch sein mögen. Ich möchte die Logik untersuchen und analysieren, auf der diese palästinensischen Lehrbücher beruhen, mich dabei auf die neuen Bücher konzentrieren, unter Berücksichtigung der besonderen Rolle der Lehrbücher in der palästinensischen Gesellschaft.
In der Gesellschaft kommt Lehrbücher im Allgemeinen eine Sozialisierungsaufgabe zu – dies insbesondere in Grundschulen, im Geiste der in der entsprechenden Gesellschaft vorherrschenden Werte. Lehrbücher dienen auch anderen Zwecken. In nicht demokratischen Gesellschaften werden sie z.B. von den führenden Personen dazu verwendet, um von ihnen als wichtig eingestufte Werte zu vermitteln, und auch dazu, um die Verbindungen zwischen den regierenden Autoritäten und den Bürgern zu stärken. In unserem besonderen Fall spielen die Lehrbücher infolge der historischen Situation der Palästinenser jedoch eine viel wichtigere Rolle.
Die Palästinenser sind ein relativ junges Volk, das seine nationale Identität bewusst zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts erworben hat. Tatsächlich bildet sich seine nationale Identität immer noch aus. In dieser historischen Phase des Lebens des palästinensischen Volkes spielen die Lehrbücher ein besonders wichtige Rolle bei der Bildung und Einimpfung eines nationalen Ethos. Was ist dieser Ethos?
Die Erfahrung des palästinensischen Volkes dreht sich hauptsächlich um den Kampf vor 1948 gegen den Zionismus, den gescheiterten Krieg, den die Palästinenser und die arabischen Staaten 1947-1948 gegen Israel führten, die Kontrolle der Juden über den Großteil des Landes in diesem Krieg, den Flüchtlingsstatus vieler Palästinenser infolge des Krieges und die Einnahme des restlichen Gebiets durch Israel in 1967, und den palästinensischen Kampf gegen diese Besetzung.
Wenn die Lehrbücher der palästinensischen Behörden dazu ausgelegt sind den Nationalethos der Palästinenser einzuimpfen und wenn wir die Bezugnahmen auf den Kampf gegen Zionismus, Juden und Israel entfernen, was wird dann bleiben? Was wird dann den Kindern vermittelt werden? Wird ihnen gesagt werden, dass ihre Vorfahren Fehler gemacht haben, als sie sich weigerten, die Juden als ihre Brüder zu akzeptieren und das Land mit ihnen zu teilen? Ein nationaler Ethos baut vor allem nicht auf Fehler auf, sonder eher auf „Rechten“, „Gerechtigkeit“, „Kampf“ und eine „Mission“.
Des weiteren kann ein bestehender Ethos nicht so schnell geändert werden und hängt nicht von aktuellen politischen Entwicklungen ab. In der Politik kann ein Kompromiss erzielt werden, dies ist bei einem nationalen Ethos aber nicht der Fall. Es gibt einen enormen Unterschied zwischen der Akzeptanz einer politischen Kompromisslösung wie der Oslo-Vereinbarung und der Zerstörung eines jahrzehntealten Mythos, auf dem der palästinensische Nationalismus heute beruht. Dies ist sicherlich nicht so einfach. Der palästinensische Nationalismus müsste von Grund auf geändert werden und müsste auf einer gänzlich anderen Grundlage beruhen, wie z.B. auf einer historischen Partnerschaft mit dem jüdischen Volk. Es scheint, dass die Palästinenser für eine solche Veränderung noch nicht ganz bereit sind und es ist nicht klar, ob sie sich jemals einer solchen Veränderung stellen werden können.
Daher werden palästinensische Kinder, auch noch heute nach Oslo, mit der Botschaft indoktriniert, dass Palästina ihren Vorfahren von Besatzern von außen gestohlen wurde, die kein Recht auf das Land hatten, und dass viele Palästinenser somit als Flüchtlinge leben. Im Gegensatz zu den früheren Büchern gibt es keinen expliziten Aufruf zur Vernichtung von Israel. Gleichzeitig wird jedoch die Erfordernis eines Friedens mit Israel nicht erwähnt. Im Gegenteil, es gibt Lob für die Verteidigung „jedes gestohlenen Teils des Heimatlandes“. Da sich „Heimatland“ eindeutig auf ganz Palästina bezieht und nicht nur auf Gaza und die West Bank, wird dem Schüler deutlich vermittelt, dass der Krieg der totalen Befreiung noch nicht vorbei ist.
Die Nichtanerkennung Israels und seiner Grenzen, wie deutlich aus jeder Landkarte in den Lehrbüchern hervorgeht, und die Bezeichnung des gesamten Landes als Palästina, passt in diese Logik. Man könnte argumentieren, dass sie die Geographie von „Palästina“ in seinen natürlichen Grenzen lehren würden, so wie wir in unserem Geographieunterricht Informationen über Judäa, Samaria, den Gaza-Streifen und sogar das östliche Transjordanien gelernt haben. Im Gegensatz zu den Palästinensern haben wir jedoch „realistische Geographie“ gelernt – wir erfuhren etwas über die arabische Bevölkerung in diesen Gebieten. Die Palästinenser lernen „illusorische Geographie“ – sie erfahren nur etwas über die Palästinenser. So wird zum Beispiel in einer Übersicht über die Einwohner des heutigen Palästina im Lehrbuch für die sechste Klasse „Unsere Schöne Sprache“ (Seite 11) auf die Anzahl der arabischen Bewohner der West Bank, von Gaza und „interne“ Bewohner Bezug genommen (mit anderen Worten Israel vor 1967), und sogar die Palästinenser der Diaspora werden gezählt. Angaben zu Juden, die an denselben Orten leben, erfolgen jedoch nicht.
Mit anderen Worten ignorieren sie nicht nur Israel als Land, sondern sie ignorieren auch die fünf Millionen jüdischer Bewohner, deren Zahl größer ist als die der Palästinenser im ganzen Land. Da die Juden als Bewohner dieses Landes ignoriert werden, werden sie auch im Toleranzunterricht in der Schule nicht genannt. Dieser Unterricht bezieht sich nur auf die Beziehungen zwischen Moslems und Christen (da die christliche Minorität, die Bestandteil der palästinensischen Gesellschaft ist, berücksichtigt werden muss). Dies ist ein wichtiger Punkt bei jedem Versuch, die Wahrnehmung des Konflikts durch die Palästinenser zu verstehen, mit all ihren Implikationen für die Zukunft der Beziehungen zwischen den beiden Völkern in diesem Land.
Als wäre dies nicht genug sind die wenigen verbleibenden Bezugnahmen auf Juden und Israel in den Lehrbüchern (nach der Entfernung der stark anti-jüdischen Bezugnahmen) nicht ermutigend. Mit Ausnahme einer positiven und zwei neutralen Bezugnahmen auf Juden des Mittelalters enthalten die neuen Lehrbücher eher ungünstige Portraits dar, ob nun direkt als Juden oder Israelis dargestellt. Des weiteren wird kein Versuch unternommen, die heutigen Juden als menschliche Wesen darzustellen. Offensichtlich würden positive Bilder von Juden und Israelis das Selbstbild der Palästinenser im Rahmen des Gesamtethos, das alle Aspekte als „gut-schlecht“ und schwarz und weiß behandelt, untergraben. Die Juden spielen eine eindimensionale und klar definierte historische Rolle in den neuen palästinensischen Lehrbüchern: Sie dienen als Antithese zum aufkommenden palästinensischen Nationalismus.
Angesichts dessen scheint es unwahrscheinlich, dass sich die Darstellung von Juden und Israelis in den palästinensischen Lehrbüchern in naher Zukunft wesentlich über die schon ergriffenen Maßnahmen hinaus ändern wird. Es werden vielleicht auf Druck internationaler Institutionen kosmetische Änderungen vorgenommen. So ist es z.B. möglich, dass vielleicht negative Bezugnahmen auf Juden aus früheren Zeiten der Geschichte entfernt werden und der Fokus wird vielleicht statt dessen nur auf ihrer Verdammung während der „zionistischen Ära“ liegen. Die Palästinenser werden vielleicht positive Portraits von einzelnen Juden aufnehmen, die sich mit dem palästinensischen Kampf identifizieren. Es können positive Bezugnahmen auf zu erreichende Vereinbarungen aufgenommen werden, mit Unterstreichung ihrer Vorteile für die nationalen Ziele der Palästinenser. Wie werden aber vielleicht lange warten müssen, bis ihre Lehrbücher bezüglich der Darstellung der anderen Seite mit den israelischen Lehrbüchern übereinstimmen.
(Die Rechte für diesen Artikel liegen bei der Botschaft des Staates Israel in Berlin)
27.08.01/ 20.15 H
Deutsches Geld für antisemitische Schulbücher
Mit deutschen Steuergeldern werden palästinensische Schulbücher mit antisemitischen Inhalten finanziert, hat die deutsche Tageszeitung "Die Welt" bei Recherchen aufgedeckt. "Die von Deutschland, der EU und der UN geförderten Lehrbücher beinhalten das Lehrziel, Kinder zu Märtyrern im Heiligen Krieg zu erziehen", heißt es in der Ausgabe vom 26.08.01 der "Welt am Sonntag".
Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul Spiegel reagierte empört auf die Verwendung der deutschen Steuermittel. Spiegel forderte die Bundesregierung auf, die "Finanzierung von Lehrmaterial, das zum gegenseitigen Hass erzieht, unverzüglich einzustellen. Hier wird die Saat gelegt, die in Bombenanschlägen aufgeht", erklärte Spiegel.
Die Vorwürfe würden geprüft, sagte nach Angaben der "Welt am Sonntag" eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Europapolitiker der Union wollen wegen der Bücher die Fördermittel aus dem EU-Haushalt einfrieren, berichtet die "Bild am Sonntag" weiter. Der deutsche Sprecher im Haushaltsausschuß des Europaparlaments, Armin Laschet, habe angekündigt, in der kommenden Woche die Überweisung von 42.000.000 DM zu verhindern. Rund 30 % (!) des Geldes stammen vom deutschen Steuerzahler.
In den palästinensischen Schulbüchern wird unverhohlener Antisemitismus propagiert. "Nimm dich vor den Juden in Acht, denn sie sind betrügerisch und unloyal", heißt es in einem Schulbuch für die 9. Klasse, das den Titel "Islamische Erziehung" trägt. In einem Geschichtsbuch der 10. Klasse wird die Verfolgung der Juden in Deutschland mit deren "Raffgier und religiösem Fanatismus" begründet. In einem Schulbuch für die 4. Klasse heißt es: "Ich glaube, dass die Juden die Feinde der Propheten und der Gläubigen sind." Ein Geschichtsbuch für die 12. Klasse behauptet, dass die europäischen Juden "wegen ihres christenfeindlichen jüdischen Glaubens gehasst" worden seien. Auch in den Lehranweisungen für Lehrer wird Propaganda gemacht. Dort wird der Heilige Krieg als der Weg aufgewiesen, "Palästina von seinem Eroberer (Israel) zu befreien."
Nicht Frieden sondern Märtyrertum wird als Erziehungsziel für Jugendliche und Kinder bezeichnet.
31.08.01
Dickes Lob für Adolf Hitler
"Die Welt" nimmt Stellung zu dem Hass in EU-finanzierten Schulbüchern in Syrien und den Gebieten, die unter palästinensischer Verwaltung stehen:
19.12.01/ 10.15 H
Letzte "Finanzmeldung":
Am 19.Dezember 2001 unterzeichneten Vertreter der Europäischen Union (EU) mit Gesandten der Palästiensischen Autonomiebehörde in Gaza einen Vertrag, welcher der PA 40.000.000 Euro zusichert. Der palästinensische Minister für Planung und internationale Beziehungen Nabil Schaath teilte mit, dass die PA im vergangenen Jahr 200.000.000 Euro aus europäischen Steuergeldern erhalten hat; 90.000.000 Euro sind davon direkt in das Budget der PA geflossen, so Schaath.
Die EU befindet sich mit ihren Zahlungen in ein Fass ohne Boden in trauriger Gesellschaft; andere Förderer der PA sind der "Jerusalem-Intifada-Fond und der "Al-Aksa-Fond" - Namen sprechen Bände.......
Leider kommen von den EU-Geschenken sehr wenige Wohltaten bei der notleidenden palästinensischen Bevölkerung an.
23.01.02/23.15 H
"EU-Eskapaden"
Nebenbei sei in diesem Zusammenhang auch noch über die Proteste der EU (allen voran diesmal Spanien das den EU Ratsvorsitz im 1. Halbjahr 2002 hat). Hier wird massiver Protest gegen Israel aufgrund der Zerstörung von Flugplatz und Radiostationen laut. Diese Projekte hat die EU in bewährter Blindheit mit 17 Mio. Euro finanziert. Radiostationen, die den Hass gegen Israel verbreiten; ein Flugplatz, der dem Viel-Flieger Arafat bei seinen nahezu täglichen Auslandsreisen geholfen hat, von seinen Verpflichtungen in der Heimat zu fliehen und die Stimmung gegen Israel im Ausland zu vergiften.
Hier hat die EU in bewährter Manier wieder einen Grund Israel wieder verbal zu attackieren, um wie üblich von den fehlgeleiteten Investitionen abzulenken.
Eine ehrliche Frage: Was zählt mehr - der Schaden, den Israel auf der Rollbahn auf dem Flugplatz angerichtet hat, oder der bleibende Schaden, den die EU-finanzierten Hass-Schulbücher in den Herzen und Köpfen von Kindern anrichten?
Israel tut gut daran, den Schaden, den die EU-finanzierten Hassbücher in den Köpfen vieler Kinder in den Gebieten verursacht hat, und der mit eine Grundlage für junge Selbstmordattentäter und Terroristen ist gegenüber dem Schaden aufzurechnen, den das israelische Militär angerichtet hat. Die Rechnung, die Israel nach einer über 18-monatigen Terrorintifada den 17 Mio. EURO entgegenzusetzen hätte geht in mehrere 100 Mio. EURO. Tourismuseinbrüche von mehr als 50 %, massiv steigende Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche Rezession im ganzen Land sind gerade auch auf die Terrorintifada zurückzuführen. Diese Zahlen sollte die EU kennen und zur Kenntnis nehmen.
12.02.02
Knesset nimmt zum Thema "Schulbücher in den Gebieten" Stellung
KNESSET: BEENDIGUNG DER FINANZIERUNG VON HETZTEXTEN DER PA Nach einem Bericht der JERUSALEM POST hat die Erziehungskommission der Knesset die Führungen der demokratischen Staaten aufgerufen, die Beihilfe zur Finanzierung der palästinensischen Erziehung solange zurückzuhalten, bis die Palästinensische Autonomiebehörde die anti-jüdischen und anti-israelischen Passagen aus ihren Schulbüchern entfernt. Mit sehr scharfen Worten sagte der Vorsitzender der Kommission, Zevulun Orlev von der Nationalreligiösen Partei, dass diese Bücher und das palästinensische Erziehungssystem eher Hass als Frieden oder Toleranz fördern und den Staat Israel nicht anerkennen. Er berief sich auf einen Bericht des Centers for Monitoring the Impact of Peace über die Untersuchung von 55 neuen Schulbüchern der PA. Der stellvertretende Direktor des Israel-Palestine Center für Forschung und Information in Jerusalem, Gershom Baskin, hält diesen Aufruf für kontraproduktiv, da dies den Einfluss reduzieren würde, den diese Länder auf die PA haben und die PA zwingen, Geldmittel von islamischen Fundamentalisten zu ersuchen. Hussnia Jabara (Meretz) wandte sich ebenfalls gegen die Entscheidung der Kommission „Es bestehen definitiv Probleme mit den Textbüchern. Die PA sollte zum Frieden erziehen und tut es nicht, aber der Bericht wäre ebenfalls problematisch“. Der Report übertreibe das Problem und lasse den Kontext außer acht, sagte Fouad Moughrabi, der Direktor des Qattan Centers für Erziehungswissenschaft in Ramallah. Er sagte, dass die Bücher im Vergleich zu ihren Vorgängern eine Verbesserung darstellten und als ein erster Schritt betrachtet werden müssten. Orlev sagte jedoch, dass die Kommission den Bericht akzeptiere. Dieser zeigt Schulbücher, auf deren Karten Israel Existenz ignoriert wird und in manchen Fällen das Gebiet als Palästina ausgewiesen wird. Jerusalem und andere heilige Stätten werden entweder den Moslems oder den Christen zugesprochen. Der Kampf um Palästina ist nicht immer auf das Westjordanland und den Gazastreifen begrenzt. Der Bericht stellte zwar keine direkte Unterstützung von Terroraktivitäten in den Büchern fest, verweist aber auf Stellen, die „Kämpfer und Märtyrer als die Sperrspitzen des Kampfes loben“. Center for Monitoring the Impact of Peace http://www.edume.org/
22.02.02
Interessante Zitate
In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau antwortet die Israelische Ministerin für Öffentlichkeitsarbeit Tzipi Livni auf die Frage "Was kann die EU zum Frieden beitragen?":
Livni: "Die EU kann eine wichtige Rolle spielen, weil die palästinensischen Behörden zum Einen auf die Legitimierung durch die EU und auf das Geld angewiesen sind. Die EU sollte sich dazu durchringen, nur noch Geld zu geben, wenn die palästinensischen Behörden mit der andauernden Hetze gegen Israel aufhören. Das ist zunächst der einfachste Schritt, es müssen nur die Fernsehbänder und die Schulbücher geändert werden. Das ist besser, als wenn eine weitere Generation in Hass aufwächst."
Die US-Senatorin Hillary Rodham-Clinton sagte am 25.02.02 in einer Pressekonferenz in der Jerusalemer Pizzeria Sbarro ("Jerusalems Ground Zero"): "Alle wissen, daß für die Gewalt, die nach Camp David einsetzte, Arafat schuldig ist. Er erzieht die palästinensischen Kinder zum Hass auf Juden und zur Nichtanerkennung Israels. Die Gewalt könnte auf seine Anweisung hin beendet werden. So wie er die Gewalt gebilligt hat, so kann er sie auch verhindern. Er kann die Anführer des Terrors stoppen und sicherstellen, dass das Gefängnis keine Drehtür ist. Arafat kennt die Terroristen, was sie tun und wo sie sich befinden - und es gibt keine Ausrede, den Terror nicht zu beenden."
(c) Nahostfocus
12.03.02
Regierungsreport zum palästinensischen Kindesmissbrauch
Israels Minister ohne Portefeuille Danny Naveh (41) vom Likud hat am 12.03.02 einen Regierungsreport veröffentlicht, der die Verletzungen von Internationalen Vereinbarungen zum Schutz von Kindern durch die Palästinensische Autonomiebehörde beleuchtet.
Der Report zeigt in Wort und Bild wie Kindern unter 18 Jahren in den Gebieten der Hass gegen Juden erlernt wird.
In Vorwort schreibt Danny Naveh, daß "diese Phänomene völlig den grundlegenden Werten menschlicher Rechte widersprechen".
Am Beispiel der von Arafats Autonomiebehörde geförderten Sommerlagern wird aufgezeigt, wie Kinder ein militärisches Training absolvieren, und den Angriff mit Revolvern und Gewehren üben.
Kinder marschieren in militärischem Drill, während sie "lang lebe Palästina, Tod den Israelis" nachbrüllen.
In mindestens einem Fall wurde wurde in der al-Adawiyaschule am 22.06.01 in Tulkarem mit den Kindern geübt, wie sie sich als Selbstmordattentäter ausstatten müssen.
Plakate und Lobeshymnen für Selbstmordattentäter an den Wänden der Schulklassenzimmer sind die Regel, in denen die Terroristen zu Helden erhoben werden.
Der Report nimmt auch nochmals detailliert zu der Thematik Stellung, daß sich Erwachsene palästinensische Schützen seit Beginn der Terrorinitfada im September 2000 bevorzugt hinter die zum Steinewerfen animierten Kinder stellen um die gegenüber postierten israelischen Soldaten zu Schüssen auf die Kinder zu veranlassen.
11.05.02
Brüssel prüft die Vorwürfe gegen die Palästinenserbehörde
Die Beweise, die die israelische Armee nach ihrem Einmarsch in Ramallah im April 2002 gefunden hat scheinen erdrückend zu sein. Ein 103 Seiten umfassender Report zeigt nach Angaben des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon, daß u.a. mit Geldern aus der EU Terror gegen unschuldige Israelis finanziert wurde. Offensichtlich hat die EU nunmehr keine andere Möglichkeit, sich des Sachverhalts anzunehmen - Hinweise für die Zweckentfremdung der Hilfszahlungen gibt es ja bereits seit mindestens einem Jahr ohne dass Ermittlungen aufgenommen worden sind.
07.06.02
Linktip
"Die Zeit" nimmt zur Förderung der Palästinensischen Autonomiebehörde durch EU-Gelder Stellung und deckt erschreckende zweckentfremdete Mittelverwendungen der Gelder auf - u.a. auch die Finanzierung der o.g. Schulbücher durch EU-Gelder, durch Leistungen, die Deutschland an die EU zahlt, durch Ihre Steuergelder!
Auf diesen Bericht angesprochen antwortet der Deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder am Sonntag 9.06 in Hamburg: "Dem müssen wir entgegentreten. Wenn es Finanzströme gibt, die zu dem, was Sie nennen. führen, muss man das unterbinden."
Der "Altliberale" Burkhard Hirsch - im Streit mit Möllemann um dessen Aussagen über Juden bzw. Israels Politik - benennt das so: "Wir möchten wissen, was da läuft." Da Herr Möllemann ja ein hervorragender Kenner der arabischen Seite in diesem Konflikt ist, werde ich ihn auch direkt fragen, was er davon weiß. Wenn die Vorwürfe gegen Arafat zutreffen, dann hat Möllemann Recht: Die Diskussion darüber, wie sich die Europäer im Nahost-Konflikt verhalten sollen, ist noch nicht beendet."
12.06.02
Stellungnahme des deutschen Bundeskanzlers zum Thema
Die Zeit: Wir bezahlen ein viertel des Haushalts der EU. Die Zeit hat berichtet, dass die EU direkt den palästinensischen Terror finanziert und direkt Schulbücher, in denen das Verschwinden Israels vorweggenommen ist, weil Israel erst gar nicht vorkommt. Was machen wir da mit unseren 25 %, knapsen wir ein bisschen davon ab?
Schröder: Wenn das ginge, wäre ich der Meinung, dass man da deutlich werden müsste. Das ist völlig gegen die Politik, die Deutschland, die insbesondere der deutsche Außenminister dort betreibt. Wenn es Finanz- ströme gibt, die zu dem, was Sie skizziert haben, führen, muss man sie unterbinden. Denn wir haben kein Interesse daran, ideell dazu beizutragen, auf diesem Gebiet dazu beizutragen, dass die Auseinander- setzungen eskalieren oder weitergehen. Wir haben das gegenteilige Interesse. Deswegen würde ich schon meinen, dass die, die das Geld verteilen - das ist die Kommission -, dafür sorgen müssen, dass erstens keine dunklen Kanäle entstehen und zweitens solche Dinge nicht bezahlt werden. Das widerspricht der Politik, das widerspricht auch der erklärten Politik von Solana, und dem müssen wir entgegentreten. Das ist eine blanke Selbstverständlichkeit.
Das Gesamtinterview:
(c)/ Quelle: Die Zeit
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